Kuriose Sportunfälle – Notfalltrainings für Vereine

Sportunfälle machen ca. 40% der sogenannten Nichtberufsunfälle aus. Das ist vergleichsweise viel, wenn man bedenkt, dass der überwiegende Anteil der Nichtberufsunfälle im Haushalt und meist in den eigenen vier Wänden passiert. Also ausgerechnet dann, wenn wir uns gerade nicht viel bewegen. So auch Profisportler, wie der Fußballspieler Logan Bailly von Borussia Mönchengladbach, dem nicht etwa die Grätsche eines Gegenspielers zum Verhängnis wurde, sondern eine mobile Klimaanlage, die ihm auf den Fuß fiel.

Die mit Abstand kreativsten Verletzungen aber erleiden wir mit Sicherheit dennoch beim Sport. Hier werden Muskelpartien, Gelenke und Körperteile beansprucht, von denen wir oftmals nicht einmal wissen, dass sie existieren – oder welche Funktion sie eigentlich haben. Vielleicht müssen uns unsere Körper auch ab und zu auf diese Weise daran erinnern. Von der Syndesmose Bänderstruktur am Sprunggelenk wissen wahrscheinlich die Wenigsten. Wenn diese aber reißen sollte, spürt man sehr deutlich, dass sie da ist.

PECH gehabt: Erste Hilfe beim Sport

Ohne Witz: Die beste Erstbehandlung bei Verletzungen, insbesondere Sportverletzungen von Gliedmaßen und Gelenken kennt wahrscheinlich jeder – und einen passenden Namen hat sie auch: Pausieren, Eis drauf, Compression, Hochlagern. Ist ja auch leicht zu merken. Allerdings sind das nur die grundlegenden Maßnahmen, die bei so gut wie jeder Sportverletzung Anwendung finden sollten. Schwerwiegende Sportverletzungen haben oft langwierige Konsequenzen und können in langen Ausfällen, Operationen oder im schlimmsten Fall in chronischen Folgeerkrankungen münden. Damit das gar nicht erst passiert, ist eine entsprechende Vor- und Nachsorge wichtig. Und das nötige Know-how, mit der Verletzung richtig umzugehen und die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Das lernt man zum Beispiel bei unserem B&K Emergency Training Notfallkurs für Sportvereine.

Warum Notfalltraining für Sportvereine wichtig ist

Der Erste Hilfe Kurs für Sportvereine geht über die rudimentären PECH-Maßnahmen hinaus und schult Sportpersonal, Mannschaften und Trainer darin, Verletzungen richtig zu erkennen und die korrekten Maßnahmen zu ergreifen. Ein Ersthelfer Kurs schadet da übrigens auch nicht! Wann kann ich nach kurzer Pause wieder ins Spiel? Wann ist es notwendig, den Notarzt zu rufen, um möglichst schnell einzugreifen und Folgeschäden zu vermeiden? Und wie behalte ich mein Essen bei mir, wenn das Bein vom Mitspieler um 180 Grad verdreht ist? Klingt unglaubwürdig? Wir haben schon alles gesehen.